Lunor – Handgemacht in Deutschland

Inspiriert von historischen Modellen vergangener Jahrzehnte hat Lunor eine eigene Designsprache gefunden. Besonders beliebt sind derzeit die Acetatfassungen im klassischen Retro-Design der 30er bis 60er Jahre. Aber die Einflüsse gehen noch weiter zurück – auch antike Modelle des 18. und 19. Jahrhunderts werden von Lunor zeitgemäß interpretiert.
Ein Geistesblitz muss den damaligen Gründer Gernot Lindner erfasst haben, als spät in der Nacht aus „Lunette d’Or“ (franz. für Goldbrille) der Markenname Lunor entstand. Einen passenderen Namen hätte man nicht finden können, bestand zum damaligen Zeitpunkt die erste Lunor Kollektion ausschließlich aus echten Goldbrillen. Als Hommage an die handwerkliche Kunst der Brillenmacher der zurückliegenden Jahrhunderte, entstand anschließend unter der Marke Lunor eine unverwechselbare Kollektion zeitloser Klassiker. Bis heute wird der Entstehungsprozess der Brillenfassungen von Idealen vergangener Zeiten geprägt.

Der Designprozess beginnt immer mit einer ersten Handskizze. Nur wenn technische Zeichnung, ein erstes Handmuster und eine Nullserie zufriedenstellend waren, wird mit der Produktion begonnen. Durch hochwertige Werkstoffe, die handwerkliche Herstellung und die kompromisslose Qualität bieten die Brillen ihrem Träger höchsten Tragekomfort.

Seit einigen Jahren ist die Marke nun im Besitz der Familie Fux. Gemeinsam geführt von Optikermeister Ulrich Fux sowie Sohn Michael Fux, arbeiten heute zwei Familiengenerationen zusammen mit 20 Mitarbeitern im beschaulichen Bad Liebenzell am Rand des Nordschwarzwalds. Seit 2012 ist auch Tochter Sophie Fux mit im Familienunternehmen tätig. Kreativer Kopf der perfekten Schlichtheit ist Michael Fux. Als Designer entwirft er neue Modelle und tüftelt, typisch Schwabe, an zukünftigen technischen Innovationen. Statt modischer Übertreibungen setzt Lunor seit jeher auf gewählte Zurückhaltung. So spielen kurzlebige Trends keine Rolle, der Verzicht auf die Anbringung auffälliger Markenlogos ist Teil der Philosophie des Unternehmens.

Seit der Gründung wird auf den Produktionsstandort Deutschland gesetzt. Die langjährige Zusammenarbeit mit Herstellern aus dem süddeutschen Raum ist wichtiger Bestandteil des Erfolgsrezepts ebenso wie ausgewählte Materialien, sorgfältige Handarbeit, technische Sonderlösungen, stetige Qualitätskontrolle und hochqualifizierte Mitarbeiter.
Mit viel Liebe zum Detail wird in den Manufakturen gefräst, geschliffen, gebogen, verglast und poliert. Bis zu 200 Arbeitsschritte, hauptsächlich in präziser Handarbeit, sind pro Fassung notwendig. Von der ersten Skizze bis zur abschließenden Handpolitur, entstehen alle Modelle in Deutschland – mit Ausnahme der Titanfassungen, die aufgrund der dortigen Produktionskompetenz in Japan gefertigt werden.
Alle Einzelteile werden exklusiv für Lunor hergestellt, auf Großserienteile wird komplett verzichtet – denn höchste Ansprüche erfordern individuelle Lösungen. Das typische Lunor-Scharnier ist zugleich Erkennungszeichen und Qualitätsmerkmal der zeitlosen Acetatbrillen. Das selbst entwickelte und gefräste Scharnier sorgt in Verbindung mit Nieten für Langlebigkeit. Vom Produktionsbeginn bis zur Auslieferung vergehen, je nach Modell, bis zu 8 Wochen.
Vor der Auslieferung wird jede Fassung durch einen Optikermeister im schwäbischen Bad Liebenzell erneut geprüft, ausgerichtet und auf Hochglanz poliert.

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