Alf

Wer den Namen Alf hört – oder liest – muss vermutlich zuerst an den Außerirdischen aus der gleichnamigen Fernsehserie der 1980er Jahre denken. Das dachten wir zumindest, als wir die Brillen 2018 auf einer Messe in Paris entdeckten. Alf steht aber in diesem Fall für eine sehr gelungene, junge französische Brillenkollektion, die auf eben dieser Messe zum ersten Mal vorgestellt wurde. Der Name ist die Abkürzung für „Atelier de Lunetterie Francais“.
Die Entstehung der Kollektion von Alf ist eine Familiengeschichte. Zwei Brüder mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und Werdegängen haben sich hier zusammengefunden.
Mehr als zwanzig Jahre hat Germain in der Luxus- und Fashion-Industrie gearbeitet und sich in Marketing und Businessangelegenheiten profiliert. Alexis blickt auf 15 Jahre Berufserfahrung als Augenoptiker zurück und hat die Schule der Meilleurs Ouviers de France (Frankreichs bester Handwerker) absolviert. In dieser Zeit hat er seinen hohen Anspruch an Qualität und Verarbeitung entwickelt. Die gemeinsame Liebe zur Kreativität trieb die Brüder an und 2016 beschlossen sie ihre Fähigkeiten in einer eigenen Brillenkollektion zu vereinen. Alexis und Germain designen nach dem Motto „slow fashion“ – eine Bewegung, die uns einlädt hochwertiger und langlebiger einzukaufen. Alf ist auch deshalb eine Familiengeschichte, weil enge Freunde am Design, der Entwicklung, dem Branding, auf Fotos usw. beteiligt und involviert sind.

Alf steht für zeitlose und beständige Brillen: Es war immer das Ziel der beiden Brüder ein Produkt von höchster Güte herzustellen – so designed, dass es ein Leben lang halten kann. Tatsächlich sind die Designs inspiriert von den ehrlichen und bewährten Designs der 1920er bis 1980er Jahre, rund, oval und panto – also genau das was wir für unser kleines Geschäft immer suchen. Auch die Fertigung der Brillen entspricht genau unserem Credo: alle Materialien und Details sind sehr sorgsam ausgewählt. Das verwendete Acetat, ein Material, das mit seinen unvergleichlichen Schattierungen für Eleganz und Haltbarkeit sorgt, kommt aus Japan. Die Anforderungen an japanisches Acetat sind viel höher, als die Richtlinien für in Europa produziertes Acetat vorgeben. So müssen die Acetatplatten, aus denen die Brillen gefräst werden, erst einmal lange ablagern. Der Werkstoff darf in Japan so gut wie keine Lösungsmittel enthalten. Diese verflüchtigen sich durch die lange Lagerung. Bei der fertigen Brille hält die Politur bedeutend länger und die Farbtiefe ist sehr brillant. Auch behalten die Brillen so viel besser ihre Form und werden durch den Gebrauch weniger schnell „abgetragen“. Die Scharniere sind alle handgenietet, versenkt und sorgen mit ihren fünflagigen Röllchen für extrem hohe Stabilität. Die Brillengläser der Alf-Sonnenbrillen sind aus Mineralglas und phototrop. Sie sorgen so für höchste optische Qualität, Kratzfestigkeit und stets komfortables Sehen – egal welche Lichtverhältnisse gerade herrschen. Somit sind auch die Sonnenbrillen keine Saisonware – Alf kann das ganze Jahr hindurch getragen werden, egal wieviel Uhr, wie das Wetter oder welche Jahreszeit es ist. Die phototropen Gläser sorgen
für die perfekte Beleuchtung rund um den Tag.
Zuletzt begeistern die Brillen auch durch ihre Accessoires – jede Brille wird in einem handgearbeiteten Lederetui und die Sonnenbrillen zusätzlich mit einem Lederband geliefert. Alle Alf Brillen werden in Frankreich, eine Autostunde von Paris entfernt, in einer Manufaktur, die 1966 gegründet wurde, handgefertigt.

Alfs Merkmal ist ein rotes Designelement am Bügelende. Nur eine Brille, die in allen Bereichen, Montage, Politur, Ausrichtung und Passgenauigkeit ohne jeglichen Mangel ist und für gut befunden wurde, bekommt dieses im Studio in Paris „verliehen“.

Wir sind sehr stolz, Alf als erste in Deutschland zu führen.

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