Lunetta Bada
Japanische Brillenkunst zwischen Retro-Design und moderner Präzision
Die Geschichte von Lunetta Bada – Comeback einer Kultmarke
Lunetta Bada ist eine kleine, aber einflussreiche Brillenmarke mit einer spannenden Historie. Gegründet im Jahr 1984 in Tokio, während des wirtschaftlichen Aufschwungs in Japan, spiegelte das Label von Beginn an den avantgardistischen Stil dieser Ära wider. Mutige Designs, markante Formen und eine starke visuelle Identität prägten den frühen Erfolg – auch international.
Trotz wachsender Beliebtheit in Europa und den USA verschwand Lunetta Bada Anfang der 1990er Jahre überraschend vom Markt. 2024 feierte die Marke unter dem Designer Hitoshi Nakamura ihr Comeback. Die neue Kollektion bleibt dem ikonischen Stil der 80er Jahre treu, interpretiert ihn aber mit modernen Elementen neu. So entsteht eine spannende Kombination aus Retro-Charme und zeitgenössischer Raffinesse, die sowohl Nostalgiker als auch eine neue stilbewusste Generation begeistert.


Präzision aus Japan – Handwerkskunst aus der Präfektur Fukui
höchster Präzision gefertigt – einem der weltweit führenden Zentren für Brillenherstellung. Die Tradition reicht bis ins Jahr 1900 zurück, als die Menschen dieser Bergregion begannen, in den langen Wintern Brillenfassungen von Hand zu fertigen. Heute steht die Region für Innovation, Qualität und die feine Präzision japanischer Handwerkskunst.
Der Fertigungsprozess beginnt mit einer Skizze und führt über einen handgearbeiteten Prototypen zum Endprodukt. Dabei wird jedes Detail durchdacht – von der Designästhetik über die technische Machbarkeit bis zur finalen Montage. Bis zu 400 manuelle Arbeitsschritte sind nötig, um eine Brille zu vollenden. „Made in Nippon“ ist bei Lunetta Bada nicht nur ein Herkunftssiegel, sondern ein echtes Qualitätsversprechen.
Hochwertige Materialien für zeitlose Meisterwerke
Lunetta Bada verwendet ausschließlich ausgewählte, hochwertige Materialien – darunter Metalle wie Titan, Edelstahl und Berylliumkupfer sowie nachhaltiges Celluloseacetat. Letzteres wird nicht aus Erdöl, sondern aus natürlichen Rohstoffen wie Baumwolle und Holz gewonnen und in einem aufwändigen Verfahren verarbeitet. Eine Besonderheit: die Lufttrocknung des Acetats, die deutlich länger dauert, dafür aber für außergewöhnliche Stabilität sorgt. Das Ergebnis: Fassungen mit intensiven Farben, einzigartiger Haptik und edler Anmutung.
Titan überzeugt durch extreme Leichtigkeit, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Veredelt wird jede Fassung mit einer 22,5-Karat-Goldbeschichtung. Berylliumkupfer ist sechsmal härter als Stahl, bleibt aber flexibel – ideal für langlebige, komfortable Brillen. Edelstahl hingegen eignet sich perfekt für fein gearbeitete Designs. Jedes Modell vereint so handwerkliche Perfektion mit modernster Technik – für Brillen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch höchsten Tragekomfort bieten.
Brillenmarken
- Alf
- American Optical
- Bada
- Corner
- Cutler and Gross
- Ducloux
- Eyevan
- Garrett Leight
- Hamburg Eyewear
- Hug
- Julius Tart
- KameManNen
- Kitschenberg Acetat
- Kitschenberg Horn
- Klenze & Baum
- La Loop
- Lazare Studio
- Lesca
- Lunor
- Mapleton
- Max Pittion
- Moscot
- Oliver Peoples
- Oscar Magnuson
- Thierry Lasry
- True Vintage Revival
- Yellows Plus
- u.a.












