Ahlem

Ahlem Manai-Platt verbrachte viele Jahre als reisende Fotojournalistin und arbeitete später europaweit als Einkäuferin für Miu Miu, bis sie im Jahr 2014 ihr eigenes Brillenlabel gründete. Obwohl sie in Los Angeles lebt und arbeitet, hat sie den Firmensitz in ihre Geburtsstadt Paris gelegt. Ihre Heimatliebe findet sich in den Namen ihrer Modelle wieder, die sie nach den einzelnen Pariser Stadtteilen, Straßen und Plätzen benannt hat. Aber nicht nur die Namen verbinden mit der Stadt, sondern in den Brillen soll auch die Pariser Mentalität wiedergespiegelt werden. Ahlem selbst sieht in Paris keine Stadt, die von schnelllebigen Trends und großen Modelabels geprägt ist, sondern von Lebensqualität und der Fülle und Vielfalt ihrer Bewohner. Menschen in Beruf und Alltag, Menschen im Urlaub und Menschen die leben und das Leben genießen – Menschen wie wir.

Charakteristisch für Ahlems Brillen ist die hohe Qualität der verwendeten Materialien, die Detailverliebtheit und die Funktionalität, die eine Brille erfüllen muss. Ihre Inspiration fand Ahlem im Bauhaus, der Architekturschule des frühen 20sten Jahrhunderts. Der Gründer des Bauhaus-Stils, Walter Gropius, beschrieb seinen Ansatz so: „Nur vollkommene Harmonie sowohl in der technischen Zweck-Funktion sowie in den Proportionen der Formen kann Schönheit hervorbringen.“ Und dieser Satz trifft eins zu eins auf die Brillen von Ahlem zu. Kunst, Technik und Gesellschaft werden wieder zu einem Ganzen vereinigt. Diese Verbindung war Ende des 19. Jahrhunderts verloren gegangen und eine gewisse Seelenlosigkeit hatte sich breitgemacht. Eine Seelenlosigkeit gibt es in Ahlems Brillenkollektion nicht.

Handgefertigt in Frankreich stehen Zeitlosigkeit und Qualität bis ins mikroskopisch kleinste Detail an oberster Stelle. Dies alles ist nur mit sehr gut ausgebildeten Handwerkern und besten Grundmaterialien möglich. Neun erfahrene Handwerker arbeiten durchschnittlich an einer Fassung. Viele von ihnen stammen schon seit Generationen aus der Branche. Das besondere Augenmerk liegt also im Detail. Die Kombination aus hartem Metall mit feinstem Kunststoff, handselektiert aus dem Hause Mazzucchelli, dem Weltmarktführer unter den Lieferanten für Acetat, dem verwendeten Kunststoff ist nur eines davon. Für spezielle Fassungen wird sogar Vintage Acetat verwendet, das oft über Jahrzehnte lang gelagert wurde. Die Metallfassungen sind in 3 mikro Gold getaucht, was ihnen einen ganz besonderen Glanz verleiht.

Es gilt also eine Beziehung zwischen Schlichtheit, Schönheit und Funktionalität herzustellen – inspiriert von Paris – nicht von den Trends der Mode – „Parisian savoir-faire“.
Alles in Allem ist eine Ahlem Brille ein formvollendetes Produkt, so individuell wie sein Träger.

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